Nachdem ich euch vor einigen Wochen den TIE Striker aus dem Hause Bandai im ausführlichen In-Boxed Review vorgestellt habe, gibt es nun die ersten Fortschritte zu sehen.

Bandai TIE Striker Cockpit
Wie schon beim TIE Advanced beginne ich beim Bau des TIE Striker mit dem Cockpit. Typisch für die Bandai Bausätze besteht dies aus nur wenigen Teilen und lässt sich dementsprechend schnell fertigstellen.

Um das Cockpit mit weiteren Details zu versehen, greife ich hier wieder einmal auf ein Detail Set von Greenstrawberry zurück. Da es allerdings noch keines für den TIE Striker gibt, nehme ich das für den regulären TIE Fighter und verwende die Seitenteile für den Pilotensitz, die hintere Cockpit Wand und die Zylinder, die vor der Kanzel angebracht sind.

Diese paar Teile reichen schon aus um dem Cockpit des TIE Striker das gewisse etwas zu geben. Mehr braucht es dann auch nicht, da man bedingt durch die Cockpitverglasung nicht mehr viel davon sehen wird.

Vermutlich ist das auch der Grund, dass Bandai sich bei der Gestaltung des Cockpits derart zurückhält.

Grundierung und Lackierung
Der TIE Striker gibt mir die Möglichkeit erstmalig ein paar neue Produkte einzusetzen, die schon seit geraumer Zeit auf ihren Einsatz warten.

Obwohl ich sonst Farben, Washings und Primer unterschiedlichster Hersteller mische, wollte ich dieses mal nur auf Produkte von Ammo by Mig Jimenez zurückgreifen.

Warum ich das tue? Nun, mir gefällt das Konzept bei Ammo by Mig Jimenez, dass die einzelnen Produkte aufeinander aufbauen, sich ergänzen und zu einem großartigen Ergebnis führen.

Verwendete Produkte:
One Shot Primer
RAL 7021 Dunkelgrau
Transparator
Matt Black
Grey High Light
Glossy Varnish
Blue Wash for Panzer Grey
Matt Varnish
Im Grunde habe ich die einzelnen Primer, Farben und Washing in der Reihenfolge angewendet wie in der Liste aufgezählt.

Start jeder Lackierung ist bei mir eine saubere Grundierung. Dieses mal habe ich dafür den One Shot Primer ausprobiert der ein hervorragendes Ergebnis liefert. Deckt beim ersten Auftrag. Absolut glatte Oberfläche. Kein Geruch.

Als nächstes mische ich RAL 7021 Dunkelgrau im Verhältnis 1:1 mit dem Transparator, füge noch etwas Acrylic Thinner hinzu, bis ich eine Milch ähnliche Konsistenz erreiche.

Mit rund 20psi Druck aus dem Kompressor und gut 10cm Abstand wird die Farbe in zwei sehr leichten Schichten aufgetragen. Mein Ziel ist es den Dunkelgrauen Farbton nur oberflächlich aufzutragen und die schwarze Grundierung noch zu erhalten. Dies verleiht dem Cockpit mehr leben und wirkt realistischer.

Tatsächlich habe ich das Dunkelgrau vorher noch nie benutzt, entpuppte sich dafür aber als wahrer Glücksgriff. Insgesamt hat die Farbe einen sehr schönen Blaustich. Genau dieser schwebte mir auch schon im Vorfeld vor.

Nachdem die Grundfarbe also getrocknet ist, setze ich Highlights mit Matt Black und Grey Highlight. Besonders kleine Details wie Nieten oder Panel rücke ich mit dem Hellgrau in Szene.

Darauf folgt das obligatorische Gloss Coat, der zum einen die Lackierung schützt und dem nun folgenden Weathering eine perfekte Basis liefert.

Mit einem kleinen Pinsel setze ich punktuell das „Blue Wash for Panzer Grey“ ein und lasse es vor allem in kleine Ecken laufen. Hier bewährt sich der zuvor aufgetragene Klarlack. Durch ihn läuft das Enamel Wash perfekt in kleine Vertiefungen und insgesamt für eine sattere Optik.

Den erzielten Effekt sieht man besonders gut an der vorderen Steuerabdeckung. Die Nieten sind durch das Hellgrau minimal heller und das Enamel Wash hat sich wunderbar in den Ecken abgesetzt.

Zum Schluss wird alles noch mit zwei bis drei sehr dünnen Schichten Matt Varnish versiegelt. Die Lackierung ist damit perfekt für den weiteren Bau geschützt.

Außerdem bilde ich mir ein, dass der matte Klarlack alles miteinander homogenisiert und für gleichmäßige Übergänge sorgt.

Letztlich könnte man noch überlegen, dem Cockpit des TIE Striker noch mit etwas Chipping zu versehen. Ich entschied mich aber dagegen. Wie schon geschrieben, viel würde man davon eh nicht mehr sehen können.

Next Steps
Mit dem finalisierten Cockpit, ist mein „Let’s Build: Bandai TIE Striker – Part 01“ bereits am Ende angelangt, doch schon bald bald geht es mit „Part 02“ weiter.

Dort kümmere ich mich größtenteils um den Bau der Außenhülle sowie dessen Grundierung.

Im dritten und letzten Part geht es dann um die Lackierung und die finalen Weathering Effekte.

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